Mein Maskottchen ist der Gefahrgutbeauftrage von LEGO. Er sitzt auf meinem Schreibtisch und wacht darüber, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Den Beginn unserer wunderbaren Freundschaft sehen Sie hier (und über die Schwierigkeiten, zueinander zu finden erfahren Sie hier mehr)

Dienstag, 2. Februar 2016

Au Weia!!!

Ai Weiwei imitiert am Strand von Lesbos den toten syrischen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi am Strand in der Türkei:


Ein toter Wal imitiert am Strand von Cuxhaven einen toten Wal:


Sonntag, 13. Dezember 2015

der ganz normale deutsche Wahnsinn

Wenn Satire auf Realität trifft verstummt selbst (fast) der Sarkasmus: In Berlin werden die Flüchtlinge teilweise unter Zuständen "gehalten", die an Massentierhaltung erinnern. Diese Massenunterkünfte sind ein offensichtliches Zeichen des Versagens unseres Staates. Große zugige Hallen mit Hunderten von klapprigen Etagenbetten, keinerlei Möglichkeit für Rückzug in ein Minimum an Privatsphäre, groteske hygienische Zustände, entwürdigendes Warten auf Verpflegung, das "Aufeinanderhocken" provoziert Aggressionen, dazu dann noch "Wärter" fernab jeglicher Empathie: Erinnert an den freud- und hoffnungslosen Alltag von Legehennen oder Supermastschweinen. Nun müssen Flüchtlinge, die nach monatelanger Odyssee durch Europa und Berliner Bürokratie endlich immerhin ein Bett und ein Dach gefunden haben, wenn auch nur in einer Messehalle, demnächst wieder umziehen. Nach nebenan. Denn in ihrer momentanen "Unterkunft" findet demnächst die, nein: DIE Fressorgie der übersättigten Deutschen statt, die sich von Häppchen über Schnäppchen bis hin zum nächsten Frei-Bier torkeln, schon mittags besoffen die letzte drei Würste heraus kotzen und sich um billigen Käse prügeln. Aber die Flüchtlinge müssen nicht für süssen Wein aus Kroatien oder Gänsestopfleber aus dem Elsass ihr mehr als karges Heim räumen, nein: Kurz vor Weihnachten müssen alle raus, damit in ihrer ehemaligen Unterkunft eine "Erlebniswelt Heimtiere" entstehen kann. Kapiert? Heimatlose Flüchtlinge werden rausgeworfen für eine "Erlebniswelt Heimtiere". Wenn Flüchtlinge schon wie Tiere gehalten werden: Warum nicht ein buntflatterndes Absperrband drumherum spannen, Eintritt verlangen, und eine wunderbar aufregende "Erlebniswelt heimatloser Flüchtlinge" für die verfetteten übersättigten verfressenen Messe-Schnäppchen-Jäger anbieten? Vielleicht mit Futter-Automaten, an denen man kleine Päckchen mit Nüsschen und Rosinen erwerben kann, und die man dann den Bedürftigen in ihre kärgliche Lagerstatt hinein werfen kann?

Glaubste nich? Kuckste hier

Montag, 16. November 2015

Déjà-Vu-Erlebnisse im neuen Berlin-Tatort

Gestern auch den Tatort aus Berlin gesehen? Und auch manchmal ein beklemmendes Gefühl gehabt nach dem Motto "Da isser ja schon wieder"? 
Jaja, ich weiß, lieber rbb, ihr seid permanent klamm und knapp bei Kasse. Fällt beim gestrigen aktuellen Tatort aus Berlin erst auf den 2. Blick auf, denn er war bildgewaltig und opulent. ABER: Offenbar wurden alle Szenen, in denen sich Arash und Ira an einem Ubahnhof treffen an nur EINEM Tag gedreht, und offensichtlich standen für den gesamten Drehtag die gleichen Komparsen zur Verfügung. WENN man also solch einen Dreh plant sollte man UNBEDINGT darauf achten, dass die Komparsen absolut durchschnittlich, austauschbar und "verwechselbar" aussehen. Nun ja, einer der Komparsen hatte allerdings einen recht großen Wiedererkennungswert. Wann immer sich also - egal an welchem Tag im Film - die beiden Jugendlichen am Bahnhof trafen schlich ein SEHR prägnanter Typ irgendwo im Hintergrund herum. Aber der Reihe nach:

Seinen ersten Auftritt hat unser gutgebauter blondierter Freund schon nach 2 Minuten, es läuft noch der Vorspann, das Teenie-Pärchen rennt (!!) an ihm vorbei zur Rolltreppe, während er noch in sein Handy starrt:

Screenshot Tatort rbb "Ätzend", 15.11.2015

Und ganz offensichtlich rennt er ihnen danach sofort hinterher, denn 20 Sekunden später befindet er sich direkt hinter ihnen auf der Rolltreppe:

Screenshot Tatort rbb "Ätzend", 15.11.2015

Ein paar Tage später, die selbe Rolltreppe, und täglich grüßt unser Lieblings-Komparse (aber diesmal hat er sich immerhin eine hübsche Jacke anziehen lassen), wir befinden uns in Minute 52:

Screenshot Tatort rbb "Ätzend", 15.11.2015

Und wiederum einige Tage später, Ubahnhof, usw, ihr wisst schon, Minute 1:06:48

Screenshot Tatort rbb "Ätzend", 15.11.2015
Und nun sagt: Ist das nicht echt ÄTZEND?????

PS: Lieben Dank und herzliche Grüße an die Kollegen vom bildblog :-)


Dienstag, 18. August 2015

ich mach jetzt auch mal Clickbaiting

eben auf facebook, das Online-Medienmagazin meedia hatte mal wieder einen Grund, sich künstlich zu echauffieren:

Screenshot Facebook  18.08.2015, 14:55

Tja, und exakt diese Journalistenregel ("Tote gehen immer") beherzigte das Magazin auf das Offensichtlichste.  Natürlich nicht ohne sich über die Widerwärtigkeit dieses Vorgehens tüchtig zu empören, denn wenn man den Link anklickt gelangt man zum dazugehörigen Online-Artikel und liest staunend das Folgende.

Screenshot meedia.de 18.08.
Und jetzt frag ich mal ganz doof: Wenn man also bei facebook ein Posting einstellt, das sich über das widerwärtige Clickbaiting mit einer verstorbenen DSDS-Teilnehmerin beschwert und sich im dazugehörigen Artikel über die verabscheuungswürdige Praxis beschwert, dass man ("Tote gehen immer") mit Andeutungen die Leser zum Klick - ergo Clickbaiting .- verleitet, aber GENAU und EXAKT gerade das Gleiche macht: Ist das dann  dumm oder dreist?

Um das Ausmaß der Frechheit zu verdeutlichen muss man einfach nur den meedia-Text minimal verändern, etwa so:

Bei Facebook textete die meedia-Redaktion zu der Meldung: "Geschmackloses Clickbaiting der InTouch mit einer verstorbenen “DSDS”-Kandidatin". Dazu gab es ein Bild der 21-jährigen zu sehen. Text und Bild zwingen den interessierten Leser dazu auf den Link zu klicken. Das nennt man Clickbaiting und es ist in vielen Online-Redaktionen eine gängige Technik, um Leser aus den sozialen Netzwerken auf die eigenen Web-Portale zu ziehen. Ob das allerdings auch bei Meldungen über Verstorbene sein muss, darf man wohl getrost verneinen.


Abgesehen davon: Diese junge Frau ist tatsächlich gestorben, viel zu früh, unter schrecklichen Umständen. Das ist NICHT nur eine Onlinemedien-Meldung oder ein Nebensatz auf einem Promi-Portal. Wieviel Abgebrühtheit muss man haben, um auch nur ansatzweise daran zu denken, in einem Artikel, der von ihrem Schicksal handelt die Worte "Tote gehen immer" zu verwenden?????

Montag, 4. Mai 2015

queer.de und der Strg-Entf-Battle

Eigentlich keine große Geschichte, aber absolut unnötig:
Das Online-Portal queer.de veröffentlicht heute morgen einen Artikel über die PR-Aktion des Lifestyle-Magazins Vangardist, dessen Druckertinte  mit einem Tröpfchen pasteurisierten Blutes eines mit HIV infizierten Mannes angereichert ist. Sogleich wird auf der Facebook-Seite von queer.de auf den Artikel verlinkt.
Ich poste auf Facebook unter der Verlinkung bei queer,.de, dass mich die Wortwahl im Artikel irritiert, denn dort steht:


Klingt für mich wie Bratwurst mit oder ohne Darm.
Prompt wird das Facebook-Posting von queer.de komplett (selbstverständlich inklusive Kommentare und natürlich kommentarlos) gelöscht, der Artikel wird dezent überarbeitet, ein neuer Link zum Artikel wird gepostet.
Dort steht nun:


Facebook-Postings löschen, Artikel ändern, hmm, also poste ich einen Kommentar auf der Webseite von queer.de, und zwar diesen hier:


Veröffentlicht wird hingegen nur die zensierte und gekürzte Fassung, das sieht dann so aus:


Ganz langsam bin ich ein klein bisschen verärgert und poste obiges unter dem - neuen - Posting auf Facebook, das sich auf den Artikel bezieht:



Anstatt einer Antwort, eines Kommentares oder einer sonstigen Reaktion wurde - 3x darf man raten - schlicht das Facebook-Posting inklusive meiner Kommentare zum 2. Mal gelöscht.

Zitat von der HP von queer.de aus der Rubrik "Eine Firma stellt sich vor":

"Das LGBT-News-Portal "Queer" ist das wichtigste Standbein des Unternehmens - und es liegt den Mitarbeitern auch besonders am Herzen. Das Team hat den Ehrgeiz, das Portal als Hauptpublikation für schwul-lesbische Nachrichten in Deutschland weiter zu festigen und zudem verstärkt als Community auszubauen."

Da ich mich gerade sowieso aufrege:
Prompt folgte das eigentlich angesehene Marketing-Portal Horizont mit einer Schlagzeile, die ich ansonsten bei der BILD vermutet hätte:


Und wo ich schon dabei bin, den folgenden Kommentar unter einem soeben erschienen Facebook-Postings des Magazins, um das es hier eigentlich geht, konnte ich mir dann auch nicht verkneifen:


Wenn man sich alleine schon die Anti-Warnhinweise durchliest wird einem als Normal-Durchblätterer ganz anders:




Zurück zum Thema:  Ein paar Stunden später war das exakt gleiche Posting, das zum Artikel verlinkte, wieder auf der Facebook-Seite zu finden. Diesmal wurde es selbstverständlich im Kommentarbereich mit diesem Artikelchen versehen, den Sie gerade im Moment lesen...


Sonntag, 26. April 2015

RTL quält seine DSDS-Kandidaten im Höllenbus

Hallo, RTL, wie grausam seid ihr denn? Kurz zur Erinnerung: Am 11. April, also vor ZWEI Wochen, erfolgte die Aufzeichnung der 1. Event-Show im österreichischen Ischgl. Glaubt man euch, dann wurden die bemitleidenswerten Kandidaten direkt von der Bühne noch in ihren Show-Outfits in den Kandidatenbus verfrachtet, den sie die kommenden ZWEI Wochen nicht verlassen durften geschweige denn sich umziehen durften! Zitat Olli Geissen in der LIVE-Verkündung der gestrigen Gewinner:

"Hinter mir steht der Tourbus von DSDS, direkt aus Ischgl"

Kurz mal nachrechnen: Die Entfernung Ischgl-KölnOssendorf beträgt knappe 700 Kilometer. Für diese Strecke benötigte der Tourbus also 14 Tage, macht eine Tagesleistung von immerhin 50 Kilometern, oder gut 2 km/h. Toll, oder? Oder pure Folter?
Man vermag sich die Zustände im Folterbus kaum vorzustellen: Die verschwitzten Kandidaten saßen gefangen im Bus, ruckelten im Schneckentempo durch die Landschaft....  Allein schon die Geruchsbelästigung muss irgendwann unerträglich gewesen sein. Doch nicht eine glamouröse Showbühne erwartete die Kandidaten, sondern lediglich ein zugiger Parkplatz. Kurz durften sie den Bus verlassen, bis acht der Kandidaten schon wieder einsteigen mussten, auf gehts zum nächsten Event am kommenden Mittwoch.
Immerhin mit zwei Kandidaten - Leon und Marcel - hatten die Zuschauer Mitleid, sie wurden aus dem Höllenbus befreit.
Wahrscheinlich stehen sie noch immer auf dem Parkplatz in Köln-Ossendorf herum und reiben sich die Augen.
Und der Rest? Keine Sorge, der Ort für das nächste Event ist "nur" ca 130 Kilometer entfernt, das sollte der Bus also bei einem Tagespensum von 50 Kilometers  in zweieinhalb Tagen locker schaffen. Da die Aufzeichnung erst am kommenden Mittwoch ist wird man also voraussichtlich Dienstag Mittag in Balve eintreffen. Und dann endlich Duschen, Umziehen, frische Luft atmen. Bis es dann hinunter  hinein (Dank an Stefanie G.!) in die Höhle geht.
Puh, RTL, womit haben die armen Kandidaten DAS verdient???

Mittwoch, 11. März 2015

isch könnt misch uffrege....


ich dachte erst das wär ein verfrühter Aprilscherz, aber: Tic Tac gibt es jetzt auch mit Popcorn-Geschmack! Wo soll das enden? Tic Tac à la Currywurst? Tic Tac Mettbrötchen? Oder habt ihr das etwa schon mal probiert? http://www.tictac.de/de/popcorn

unser Verlierer des Tages: Der Onlineshop des Sportartikelherstellers arena. Während man bei der Konkurrenz für den Versand einer Sporthose nur von 3,95 (Puma) über 4,95 (adidas und Reebok) bis hin zu glatten 5 Euro( Nike) löhnt zaht man bei arena stolze 9,60 Euro! Für den Versand einer Badehose, die locker in einen DIN-A-5-Umschlag passt! Übrigens sind die Grenzen, ab denen der Versand kostenfrei ist vergleichbar, sie liegen zwischen 50 und 60 Euro, nur Reebok stich mit satten 150,- Euro aus dem Ranking heraus. Dennoch: 9,60 Euro für den Versand einer Badehose lässt darauf schließen, dass man keinerlei Interesse am Online-Verkauf hat und sich den lästigen Aufwand doppelt und dreifach bezahlen lässt. Übrigens: Ein "Großbrief", in den eine Badehose mehr als locker passen würde kostet bei der Deutschen Post mal eben schlappe 1,45 Euro. Beide Daumen runter!

Donnerstag, 15. Januar 2015

Ein Sondernewsletter, der mir quer im Magen liegt


Man macht es ja normalerweise im guten Glauben: den Newsletter zu abonnieren. Denn dadurch  wird man immer mal wieder freundlich und höflich über aktuelle Entwicklungen informiert und muss dazu nicht ständig die jeweilige Homepage aufsuchen. Doch Obacht, es gibt ein eine böse Falle: Den Sondernewsletter!! Das ist dann kein Neuigkeiten-Internetbrieflein, sondern plumpeste Werbung. Die KANN nerven, MUSS aber nicht. Oder sie kann einen so aufregen, dass daraus ein Artikel wird.
Was ist geschehen?
Das Online-Magazin queer.de ,eher links und mit dem Anspruch, das deutsche "queere Portal mit Nachrichten aus Politik, Szene und Kultur" zu sein schickt mir einen Sondernewsletter. Wohlgemerkt; Den normalen Newsletter habe ich abonniert, insofern eigentlich kein Grund zur Beschwerde.


Den "Sondernewsletter" ("mit den besten Empfehlungen") soll mir nun ans Herz legen, sofort meine Sachen zu packen und bei klm einen Flug zu buchen:

Screenshot Sondernewsletter von queer.de


Preise, die mit dem netten kleinen Zusatz "ab" versehen sind darf man natürlich nicht ernst nehmen. Würde ich tatsächlich ganz spontan ("Nichts wie packen und weg") über die klm-Seite einen Flug nach Singapur und zurück buchen wäre das ein klein wenig teurer: Mehr als 1860,- Euro würde das Ticket kosten.

Apropos Singapur
Ist das nicht DAS Traumziel aller Tunten-Touris, Homo-Hoppers und gleichgeschlechtlich liebenden Weltenbummler?
NEIN, ist es NICHT:



Fragen wir mal kurz nach beim Auswärtigen Amt: In seinen Reiseinformationen bezüglich Singapurs liest man (Zitat): 

In Singapur sind homosexuelle Handlungen zwischen Männern nach wie vor strafbar (Section 377A Penal Code).

Das hätte auch den Schreibern von queer klar sein können, immerhin haben sie oftmals über die mittelalterlichen Verhältnisse berichtet:


zum Artikel: http://www.queer.de/detail.php?article_id=20045
zum Artikel: http://www.queer.de/detail.php?article_id=13681


zum Artikel: http://www.queer.de/detail.php?article_id=18982
zum Artikel: http://www.queer.de/detail.php?article_id=21937

Um es klar zu stellen: Natürlich muss ein Portal wie queer.de auch irgendwie versuchen, Geld zu verdienen. Aber ein "Sondernewsletter", der mir verkaufen will, dass ich ganz schnell meine Koffer packen und eine Reise buchen soll dorthin, wo es folgenden Gesetztext nach wie vor gibt ist absolut obsolet:

Original Gesetztestext:
Section 377A Outrages on decency
Any male person who, in public or private, commits, or abets the commission of, or procures or attempts to procure the commission by any male person of, any act of gross indecency with another male person, shall be punished with imprisonment for a term which may extend to 2 years.

Übersetzung (Wikipedia):
Artikel 377A Gräueltaten am Anstand
Jede männliche Person, die in der Öffentlichkeit oder im Privaten, eine grob unanständige Handlung mit einer anderen männlichen Person vollzieht, deren Vollzug begünstigt, zu deren Vollzug verleitet oder versucht, dazu zu verleiten, kann zu bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt werden.

Donnerstag, 1. Januar 2015

2015!


Übrigens: Mein Maskottchen, der kleine tapfere Gefahrgutbeauftragte, war mit seinen Freunden, dem Maler und der Surferin (diesmal allerdings mit einem Skateboard unterwegs) gestern abend auch am Brandenburger Tor. Sie haben es tüchtig krachen lassen und senden euch die allerbesten Wünsche fürs neue Jahr!
PS: Wisst ihr eigentlich, wie sich der Maler und die Surferin kennengelernt haben? Na dann schaut mal hier: 


Montag, 15. Dezember 2014

Print wirkt....

.... Online würgt. Oder was meinen Sie? (Rote Linien sind vom Gefahrgutbeauftragten nachträglich eingefügt....)

Screenshot Facebook

Montag, 24. November 2014

aus gegebenem Anlass...

...  habe ich soeben die Kommentarfunktion einschränken müssen. Jeder darf und kann (gerne! kommentieren, aber nicht jeder Kommentar wird in Zukunft ungefiltert und sofort veröffentlicht.
Ich hoffe auf euer Verständnis, vielen Dank!

Mittwoch, 19. November 2014

Kommentar des Tages....


video


...  eines unbekannten WDR-Mitarbeiters im Hintergrund eines Handy-Videos, das die Evakuierung des WDR-Gebäudes in Düsseldorf zeigt, nachdem eine Flüssigkeit im Keller auslief und man allgemein über Übelkeit klagte: "Endlich ist mal was los hier!"

Sonntag, 9. November 2014

Neunter November in Deutschland

Im amerikanisch-sprachigen Raum werden bei der Angabe des Datums zuerst der Monat und dann der Tag genannt. Das sollte nicht neu sein.
Das heutige Datum würde man in New York so benennen: 11-9-2014.
Oder kurz: 11/9

Kommt einem irgendwie bekannt vor?
Ja, weil umgekehrt nine-eleven, oder kurz 9/11 mittlerweile ein Symbol für ein Datum ist, das die Welt verändert hat.


In Deutschland ist heute allerdings der 9.11.  So schreibt man es, ohne Schrägstrich/Slash.

Und ohne jetzt in die Details gehe zu wollen: Dieses Datum ist in vielerlei Hinsicht bedeutungsvoll. Aber: Es ist eben der 9.11. und nicht das 9/11 der Deutschen. Oder soll man sagen: Zum Glück hat Deutschland einen "9/11", so wie er vom gesamten Rest der Welt verstanden wird, noch nicht erleben müssen?
9/11 steht für sich, ist unvergleichlich, ist zu einem Mahnmal geworden.
Den Tagesspiegel aus Berlin ficht dieses Begrifflichkeit nicht an, dort konstruiert man heute kurzerhand einen "deutschen 9/11":

Screenshot Tagesspiegel auf facebook,am 9.11. um 15:00






Im (kurzen) Artikel wird dann schnell mal räsoniert über die Frage, was denn der 9. November bedeutet (Zitat):  "Heute schieben sich für das öffentliche Bewusstsein, alternierend aufgrund numerischer Rundung, nur noch Pogrom und Mauerfall in den Vordergrund."



Es bleibt dabei: Einen Artikel über den 9. November der deutschen Geschichte mit dem Schlagwort "der deutsche 9/11" zu verkaufen ist absolut obsolet.  9/11 ist und bleibt ausschließlich mit den Anschlägen von New York verbunden, die deutsche Geschichte ist eine andere....

Donnerstag, 6. November 2014

Zwillinge? Eindeutig JA:

mal wieder etwas Erschreckendes aus der beliebten Kategorie "Zwillinge bei der Geburt getrennt":

GDL-Diktator Weselsky und der syrische Diktator Bashar-al-Assad

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