Mein Maskottchen ist der Gefahrgutbeauftrage von LEGO. Er sitzt auf meinem Schreibtisch und wacht darüber, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Den Beginn unserer wunderbaren Freundschaft sehen Sie hier (und über die Schwierigkeiten, zueinander zu finden erfahren Sie hier mehr)
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Dienstag, 1. November 2016

Bettelbriefe aus Amerika

Ich bin aus irgendeinem Grund nach wie vor in einem Email-Verteiler des Wahlkampfteams von der Frau Hillary, ja, DER Hillary. Sie duzt mich, also kann ich das auch. Seit einiger Zeit werde ich geradezu bombardiert mit Emails, mit bettelndem, drohenden, schmeichelndem Unterton: Nur DU, Tobias, kannst uns noch helfen, nur auf DICH zähle ich, und bitte bitte enttäusche mich nicht.
Das sieht dann in etwa so aus (lila Kringel sind von mir):


Der Tonfall war anfangs noch nett und eher bittend:


und bekamm dann irgendwie einen reklamemäßig dann doch doofen Beigeschmack:

Hey, wie toll, ich könnte also tatsächlich der dreimillionste Spender sein! Wow, der kleine Tobi aus Deutschland! Und da Tante Hillary ja auch ganz genau weiß dass ich noch nix gegeben hab wäre ich also der perfekte "Kandidat" für diesen ehrenvollen Posten.

Heute erhielt ich wieder einen dieser anrührenden erbärmlichen und kläglichen Bettelbriefe:


Nun gut, Tante Hilly braucht mich also ganz furchtbar doll dringend, und noch dringender benötigt sie meinen Dollar. Aber hey, es ist ja nicht umsonst, ich bekomm dafür einen Aufkleber, kostenfrei!

Also, wo kann man schon mal für einen Dollar die Welt retten UND bekommt einen Aufkleber?
In der heutigen Email sahen die Optionen dann SO aus:


Naaaaaaaa gut, dann klicke ich mal die oberste Option mit dem einen Dollar an, und, huch, wo lande ich:

Nix von wegen einem Dollar, denn egal auf welche Schaltfläche ich oben geklickt hätte: Hier wäre ich gelandet. Ich muss also meinen - im Vergleich zu 500 Dollar dann doch eher kläglichen - einen Dollar unter "Other Amount" (anderer Betrag) selber einfügen. Mach ich auch. Und nachdem ich dann mehrfach gefragt werde ob denn diese Spende tatsächlich nur einmalig sein soll oder vielleicht doch lieber täglich/stündlich abgebucht werden darf kann ich meinen einen so sehr wichtigen Dollar per Kreditkartenabbuchung über den Atlantik schicken, zu meiner allerbesten Freundin Hilly, die schon so dringlichst darauf gewartet hat. Und natürlich freut sie sich, und zwar tüchtig:



Hey, das ist toll, irgendwie, naja, also Tante Hilly und ihr gesamtes Team in den USA wären ohne meinen kleinen Dollar nicht in der Lage gewesen ihre Arbeit zu verrichten.
Bin gerade ganz stolz!
Aber wann kommt denn mein Aufkleber, bitte?
Ach so... ähm, der kommt in 6 bis 8 Wochen.
Tja.
Hmmm.....
Gibt´s denn da noch was?
Na die nächste Mail kommt prompt:


Boah wie lieb, wenn ich heute noch mal spende bekomm ich zum Aufkleber sogar einen Magneten, umsonst, kostenlos, als Dankeschööööön von meiner Hilly.

Und damit das Nochmal-Spenden nicht nochmal so kompliziert ist bin ich natürlich erfasst und gespeichert und genieße vortan die Vorteile eines Premium-Spenders. Natürlich gibt man sich als solcher nicht mit einstelligen Beträgen ab:


Das Ganze wäre nicht so traurig, wenn ich nicht auch von Michelle Obama ähnlich lautende Mails erhalten würde:


Fieses Zitat aus der Mail übersetzt: "Deshalb wende ich mich ganz persönlich an dich, Tobias, und stelle dir eine ganz einfache Frage: Hast du wirklich alles getan was du kannst um zu helfen dass Hillary gewinnt?"

Natürlich stellen mit der liebe Barack oder der Kumpel Joe permanent ähnliche Fragen...


.. und wer wäre nicht geschmeichelt wenn einen der vielleicht/wahrscheinlich/hoffentliche  zukünftige zweite Mann der stärksten Nation der Welt um Hilfe bittet?

Was bleibt? Ich warte auf meinen versprochenen Aufkleber, und bezweifle mal dass die Herstellungs-und Versandkosten meine so arg wichtige Spende von einem Dollar unterschreiten werden, und ich hoffe SEHR, dass ich hier in Deutschland niemals von Angela, Sigmar, Cem oder wem auch immer eine Email bekomme mit dem Inhalt "Tobias, ich brauche dich und deine Unterstützung, jeder Euro zählt, und wenn du jetzt hier klickst schick ich dir auch einen Aufkleber als kleines Dankeschön. Dein/e ....."

Freitag, 16. November 2012

Schwindel bei Stuckrad-Barre

Heute sind alle Online-Medien, mal pikiert, mal hämisch, erregt über die gestrige Folge von Stuckrad-Barre auf Tele5 (Hier gehts zur kompletten Folge).
Kleine Auswahl der Schlagzeilen:



Der Aufreger: Der Moderator hatte FDP-Urgestein Gerhart Baum zu Gast, bekanntermaßen eifriger Kritiker der "neuen" FDP. Und als Höhepunkt der Sendung zertrümmerte man gemeinsam "ein" Guidomobil. Stuckrad-Barre betonte, es handele sich um das Original. das man auf ebay erworben habe, und für das sowieso niemand Verwendung habe. Flugs machte man sich ans Werk und schwang die Vorschlaghammer.

Das Original?
Kurzer Vergleich, hier das Auto aus der Stuckrad-Barre-Show:

und hier das originale Original:

Entdecken Sie den Unterschied?

(Vielen Dank an Helmut Metzner für den entscheidenden Hinweis)

Nachtrag: Die Sendung kam auf beachtliche 0,3% Einschaltquote (entspricht ca 40.000 Zusehern), in der Zielgruppe (?) auf 0,4% und 20.000 (Quelle: quotenmeter )
Keine Entschuldigung, aber vielleicht eine Erklärung.....

Update: Stuckrad-Barre hat auf Facebook einen Kommentar hinterlasse:n:



Sonntag, 11. November 2012

Setzen, 6!

Kleine Deutsch-Stunde aus gegebenem Anlass:

(Noch)Bundesbildungsministerin Schavan meldet sich in Sachen Doktorarbeit und Plagiatsvorwurf zu Wort, zwar nicht offiziell und öffentlich, aber anscheinend hat sie bei der Uni Düsseldorf eine schriftliche Stellungnahme eingereicht. Und in dieser - was hätte man anderes erwarten sollen? - bestreitet sie, für ihre Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. 
Die meisten Online-Medien brachten diese Meldung, versehen mit oft ähnlich lautenden Überschriften, etwa die BILD:


oder der Westen:


oder der STERN:


Einigen Online-Medien war das allerdings irgendwie nicht verschwurbelt genug, und so griff man auf folgende Formulierung zurück, etwa bei der ZEIT:


und beim FOCUS:



Da stelle mer uns mal janz dumm: 

Schavan bestreitet Plagiatsvorwürfe ???

Das würde bedeuten, wenn man es wortwörtlich nähme, dass Ministerin Schavan schlichtweg bestreitet, dass es die Plagiatsvorwürfe gibt. Ähm, klar, oder?
Schavan kann die Vorwürfe ZURÜCKWEISEN, aber sie keinesfalls BESTREITEN. Die Vorwürfe sind UNBESTREITBAR nach wie vor existent. Ganz ehrlich: Ein Minimum an Sorgfalt kann man auch bei den Online-Medien verlangen. 
Übrigens, am unmissverständlichsten haben es die Kollegen von n-tv auf den Punkt gebracht:


Geht doch!!

Donnerstag, 13. September 2012

Der Außenminister trinkt ein Bier

Die Süddeutsche hatte gestern ihren Spaß mit einem Text über einen Artikel in der israelischen Zeitung Haaretz, das Westerwelle biertrinkend zeigt. 

Was war geschehen? Die Haaretz hatte ein Handyfoto gebracht, das Westerwelle in einer Schwulenbar zeigt, dem Shpagat in Tel Aviv. Laut telavivgayvibe ein "lauschiger und kuscheliger Ort" (intimate and cozy place). 
Doch so schnell wie es veröffentlicht wurde verschwand es auch wieder von der Internetseite der Zeitung. Die Süddeutsche ließ nicht locker und fragte nach (Zitat):
Ein Anruf bei der Haaretz-Nachrichtenchefin Noa Landau schafft dann Klarheit. Sie empfand, sagt sie, die Geschichte sei "reiner Klatsch", unf Haaretz sei für Klatsch nicht zu haben.

Kleiner Faktencheck: Sucht man auf der Internetseite der Zeitung nach "Westerwelle", wird einem schon als zweites Ergebnis folgender Text angeboten (schamhaft versteckt in der Rubrik "Neuigkeiten in Kürze"):
Screenshot Haaretz.com vom 13.09.2012


Diese Meldung ist also, glaubt man Frau Landauer, KEIN Klatsch. Inwiefern unterscheidet sie sich aber von der Meldung, die man eilig aus dem Netz genommen hatte? Der Gefahrgutbeauftragte schaut mal genauer hin. Was fehlt, ist das Foto, und zwar dieses hier:

Screenshot Haaretz.com vom 12.09.2012



Der Text wurde ebenfalls nur geringfügig gekürzt, hier der ursprüngliche Original-Artikel, der als "Klatsch" abgetan wurde:





Der Gefahrgutbeauftragte fragt sich nun: 

Weshalb ist eine Meldung, die den Außenminister beim Biertrinken zeigt eine Klatschmeldung, aber ein Artikel, der nur beschreibt, dass Westerwelle ein Bier trank, eine seriöse Nachricht?


PS: Nichtsdestotrotz muss man anerkennend konstatieren, dass ansonsten Klatsch und Tratsch in der Haaretz so gut wie überhaupt nicht vorkommen.











Dienstag, 1. Mai 2012

Das "UPS!" des Tages...

... fand der kleine Gefahrgutbeauftragte gestern abend im NRW-Duell zwischen Kraft und Röttgers...  äh, nein, Rüttgen... nein: Röttgen. Nun ja, jeder kann sich mal verhaspeln:
(Gabi Ludwig in der Anmoderation des TV-Duells, WDR, 30.04.2012, 20:15)

Sonntag, 29. April 2012

Transportable Transparenz

Bei den Piraten ist alles transparent: Öffentliche Gremiensitzungen, einsehbare Einkommenslisten, freier Zugang zu Unterlagen, die Erstellung von Parteiprogrammen, wer wann was zu welchem Thema gesagt hat. Das geht sogar so weit, dass selbst die Absperrwände, die den TV-Sender Phoenix von der Live-Berichterstattung abhalten sollten, nur eines sind, nämlich: Transparent.
Kuckst du hier:



Freitag, 24. Februar 2012

Unser Song für Bellevue

Unser Bundespräsident a.D. hat bekanntlich den letzten Rest von Bodenhaftung und Realitätssinn verloren und freut sich nun auf den Großen Zapfenstreich, das höchste militärische Zeremoniell, das ihm zu Ehren veranstaltet werden soll (siehe dazu Artikel auf tagesspiegel). Nun also schon zum 2. Mal innerhalb eines Jahres (Lügenbaron Freiherr von und zu StrC-StrV und sein Hit "Smoke On The Water" sind noch in bester Erinnerung) muss das Musikkorps der Bundeswehr Wunschtitel eines Gescheiterten einüben. Übrigens, bis zu vier Titel darf sich der Geehrte wünschen.
Was ist denn nun aber Wulffs Lieblingslied?
In einem Fragebogen des Focus aus dem Jahr 2003 beantwortete er die Frage Welches Lied singen Sie gern? wie folgt:   „We Are The Champions ...“
Kurz Durchatmen, laut kichern und schnell einen Blick auf den Songext werfen (deutsche Übersetzung)

Ich hab meine Abgaben gezahlt
Immer wieder und wieder
Ich hab mein Strafmaß abgeleistet
Aber kein Verbrechen begangen
Und schlimme Fehler
Hab ich ein paar gemacht
Ich hab meine Handvoll Sand
Ins Gesicht bekommen
Aber ich hab´s überstanden
(... Refrain....)
Ich hatte meine Verbeugungen
Bin vor den Vorhang getreten
Ihr brachtet mir Ruhm und Reichtum
Und alles, das damit verbunden ist
Ich danke Euch allen
Aber ein Zuckerschlecken war es nicht
Keine Vergnügungsfahrt
Ich betrachte es als Herausforderung vor
Der gesamten Menschheit
Und ich werde nicht verlieren

OK, wir würden sagen, das ist eine gute Wahl, das ist sogar eine sehr gute Wahl. Den ersten Titel hätten wir also. Weiter geht die Suche nach Wullfs Lieblingsliedern.

Und wer sucht, der findet: In einer stolz-triefenden Sonderbeilage der Neuen Osnabrücker Zeitung zum Amtsantritt in Berlin unter dem Titel "Der Präsident" und der Unterzeile"Christian Wulff: Ein Osnabrücker in Schloss Bellevue" finden wir erneut einen Fragebogen, und dort beantwortet Wulff die Frage nach seinem Lieblingslied/Interpret so:
"Apologize" von One Republic.

Hier genügt ein Blick in den Refrain (wieder die deutsche Übersetzung), dass auch dieser Titel eine exzellente Wahl ist:

Aber ich befürchte
es ist zu spät, um sich zu entschuldigen, es ist zu spät
Ich sagte, es ist zu spät, um sich zu entschuldigen, es ist zu spät
Ich sagte, es ist zu spät, um sich zu entschuldigen, yeah, yeah
Ich sagte, es ist zu spät, um sich zu entschuldigen, yeah

Selbstverständlich häufen sich nun in den unterschiedlichsten Medien die Titelvorschläge. Sehr schön ist die Idee des Hamburger Abendblatts
"Ein Favorit könnte "Ein ehrenwertes Haus" von Udo Jürgens sein, wo es heißt: "In diesem Mietshaus wohnen wir seit einem Jahr und sind hier wohlbekannt. Doch stell dir vor, was ich soeben unter uns'rer Haustür fand: Es ist ein Brief von unsern Nachbarn, darin steht: wir müssen raus! Sie meinen du und ich wir passen nicht in dieses ehrenwerte Haus."

Auch diese Idee mit dem Titel von Otto Reuter aus dem Jahr 1919 würde prima passen: "In 50 Jahren ist alles vorbei" (gefunden hier)

und wärs wäre IHR Vorschlag für einen der beiden noch freien Wunschtitel Wulffs zu seinem Zapfenstreich?

(...übrigens, ein BuPrä MUSS selbstverständlich NICHT mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet werden, er könnte auch einfach darauf verzichten, und Wulff wäre nicht einmal der erste: Schon Heinemann verzichtete dankend auf die Ehrung....)


Und hier mein Vorschlag:

"Who´s afraid of the big bad Wulff" in der Version von Max Raabe und seinem Palast-Orchester, entstammt ursprünglich dem Disney-Klassiker "Three Little Pigs" aus dem Jahr 1933, geadelt als einer der 50 besten Cartoons aller Zeiten, und kann man hier kucken...



...
Fragebogen: Christian Wulff - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/leben/13fragen/fragebogen-christian-wulff_aid_193711.html

Dienstag, 21. Februar 2012

Wulffs Timing: Gewinner und Verlierer

Dass Ex-Bundespräsident ein eher ungutes Händchen für gutes Timing hatte wurde leider oft genug unter Beweis gestellt und gipfelte in dem viel zu späten und nur unter immensem Druck zustande gekommenen überhasteten Rücktritt. Doch wer sind die Verlierer und wer die Gewinner des Zeitpunkts des Rücktritts und der Bekanntgabe der Kandidatur von Gauck?

VERLIERER:
Das kleine Land Burkina Faso in Westafrika. Schon Köhler wollte es besuchen, trat aber wenige Tage vor der geplanten Reise zurück. Nun hätte es Wulff sein sollen, und die Geschichte wiederholte sich: In Ouagadougou kann man die für den 26.2. geplanten Feierlichkeiten (schon wieder) absagen....
(PS: Man munkelt tatsächlich vom "Fluch von Ouagadougou", dies vielleicht als Tipp für künftige Reisepläne Gaucks...)

GEWINNER:
Die F.A.Z.  Nach der verlorenen letzten Bundespräsidenten-Wahl ließ sich Gauck (damals noch "Bürger") für die berühmte Kampagne ablichten, vor dem Schloss Bellevue, typisch verdeckt durch eine Doppelseite. DIESES Motiv ist nun Gold wert mit Geld (was übrigens keiner der prominenten Testimonials persönlich bekommt, es wird gespendet) gar nicht mehr zu bezahlen.



VERLIERER:
Spiegel und Focus erscheinen aufgrund des Rosenmontags wie gewohnt schon am vorangehenden Samstag - und man wird sich in beiden Redaktionen in den Hintern gebissen haben, dass zum Zeitpunkt des Rücktritts am Freitag die Magazine schon im Druck waren.

GEWINNER:
Günther Jauch. Sein Talk am Sonntag begann eine Stunde nach Bekanntgabe der Kandidatur von Gauck.
VERLIERERIN:
Maybrit Illner. Ihr Talk endete eine Stunde vor Bekanntgabe der Kandidatur von Gauck.

VERLIERER:
Die Wagenbauer der Karnevalsumzüge: Nach Guttenberg (6 Tage vor dem Rosenmontag) nun Wulff (3 Tage vor dem Rosenmontag), schon wieder ein Rücktritt des jecken Superstars und Überstunden für die Dekorateure.

GEWINNER:
Oliver Kalkofe. Thumbs Up für perfektes Timing: 3 Tage vor Wullfs Rücktritt wird in einer beispiellosen Medien-"Kampagne" (ups, das Wort ist jetzt irgendwie vorbelastet) sein "wahres TV-Interview" häppchenweise online gestellt und sorgt für unfassbare virale Verbreitung. Zu Recht!


Generelle VERLIERER, unabhängig vom Timing:
HaPe Kerkeling, der nach hochemotionaler Verteidigung von Wulff sein Facebook-Profil löscht.
Peter Hintze, der der Redewendung "Jemandem einen Bärendienst erweisen" eine vollkommen neue Dimension verliehen hat.

Generelle GEWINNER, unabhängig vom Timing:
Kreative Werber. z.B. für Sixt

 Ein Extra-Doppel-Fleiß-Sternchen geht an die Agentur Glow aus Berlin: Nachdem man schon im Vorfeld durch freche Werbung auffiel und die dürftige (versprochene) Transparenz bemängelte reagierte man am schnellsten.

Glaubt man den Meldungen , dann wurde schon eine Stunde nach seiner Rücktritts-Rede das Nachfolgemotiv präsentiert:

(wird fortgesetzt, jeder Hinweis ist willkommen!)

Gastbeitrag zur Diskussion über den Ehrensold des Bundespräsidenten

Andrea Nahles meinte am Montag im ZDF-Morgenmagazin: „Den Ehrensold soll er von mir aus bekommen". Die Debatte über die Bezüge empfinde sie als "kleinlich", fügte sie hinzu.
Sie stimmt damit ein in den Reigen der Äußerungen vieler CDU-Politiker, die Ihren Präsidenten gut versorgt sehen möchten.

Nun denn Frau Nahles, schauen wir mal ins Gesetz:

In § 1 des Gesetzes über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten heißt es:
„Scheidet der Bundespräsident mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus politischen oder gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt aus, so erhält er einen Ehrensold in Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder.“

Ich entnehme aus dieser Formulierung zwei Fallkonstellationen, nämlich:

Zum Ersten: Scheidet der Bundespräsident mit Ablauf seiner Amtszeit aus, erhält er Ehrensold. Das ist der Fall Köhler. Er hatte eine Amtszeit durchgestanden und wurde sogar wiedergewählt.

Zum Zweiten: Scheidet der Präsident vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so erhält er nur Ehrensold, wenn dies aus politischen oder gesundheitlichen Gründen geschieht. Wulff ist deutlich vor Ablauf der Amtszeit ausgeschieden und unstrittig nicht aus gesundheitlichen Gründen.
Somit bleibt: Er erhält Ehrensold, wenn politische Gründe den Rücktritt veranlassten.

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages kommt in einer aktuellen Expertise zu dem Schluss: Gründe, die im privaten Verhalten des Präsidenten liegen, seien nicht als politische Gründe zu werten.

Ich meine, der Rücktritt des Präsidenten hatte seine Ursachen in seinem Verhalten; er war nicht politischen Umständen geschuldet. Ihm steht mithin kein Ehrensold zu, nicht weil ich es ihm nicht gönne, sondern, weil es das Gesetz nicht zulässt.

Ich meine auch, diese Regelung macht Sinn: Ehrensold bekommt in Regel nur, wer zumindest eine Amtszeit durchhält.

Ehre, wem Ehre gebührt!

Dirk Bernecker

Samstag, 28. Januar 2012

absolut obsolet

Screenshot tagesspiegel-online 28.01.12
Heute auf tagesspiegel-online gesehen und mich sofort wieder aufgeregt: Ein Artikel zu (Noch)Bundespräsident Wulff wird mit einer Karikatur des ansonsten von mir geschätzten Klaus Stuttmann bebildert, die ein sinkendes Schloss Bellevue zeigt, versehen mit dem Untertitel "Capitano Wulff bleibt an Bord" und der Spruchblase "In einem Jahr ist alles vergessen!!. Letzteres ist ein Zitat, das Wulff zugesprochen wird, er soll es beim Neujahrsempfang für seine Mitarbeiter gesagt haben.

Wesalb ich mich so aufrege: Die Karikatur ist nicht witzig oder bösartig, sondern geschmacklos. Und überhaupt nicht lustig.
Warum?
Natürlich, die Karikatur spielt an auf das schreckliche Drama der fast untergegangenen Costa Concordia, mit vielen Verletzten, Toten, Vermissten, Traumatisierten. DIESES Schiff hat der "Capitano" feige und erbärmlich verlassen, ohne sich um die Rettungsmaßnahmen zu kümmern. "Unser Capitano" Wulff bleibt halsstarrig an Bord des "sinkenden Schiffes Bellevue". Aber der Zusammenhang ist falsch konstruiert: Während Capitano Schettino dringend an Bord des Kreuzfahrtschiffes hätte bleiben müssen, muss Käpt´n Wulff dringend sein Schloss Titanic Bellevue verlassen. Wäre Capitano Schettino an Bord geblieben, so wäre das nichts anderes als seine Kapitänspflicht. Bleibt Käp´n Wulff an Bord, so ist das einfach nur dummdreist und anmassend.
Letzter Punkt: Man kann und darf diese Katastrophen nicht vergleichen, erst recht nicht ironisch oder lustig gemeint. Dazu ist die Schiffs-Katastrophe zu fürchterlich und die Wulff-Katastrophe zu kläglich. Einen "Witz" auf Kosten der Toten im Mittelmeer machen zu wollen ist geschmacklos und absolut obsolet.

Donnerstag, 22. September 2011

Der Papst macht alle komplett gaga

Der Papst kommt, und alle spielen verrückt. Und mal wieder fällt nur mir anscheinend auf, was unser Innenminister, der,. äh, sach ma schnell, der....   Friedrich da gestern in der heute-Sendung verzapft hat:


Noch mal gaaaanz langsam und zum Mitschreiben:

Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und das Staatsoberhaupt des Vatikan-Staats, aber nicht, lieber Herr , ähm, Friedrich:

DAS STAATSOBERHAUPT DER KATHOLISCHEN KIRCHE 

und da ich mich sowieso gerade aufrege, kann ich Ihnen auch gleich noch ein Zitat aus dem Interview, das Sie dem tagesspiegel gegeben haben, um die Ohren hauen:

Die Proteste am Rande des Papst-Besuchs richten sich vor allem gegen die Sexualmoral der katholischen Kirche. Haben Sie Verständnis dafür, dass sich etwa Homosexuelle diskriminiert fühlen?
Dass man die Heterosexualität als den Normalfall und den von der Natur und Gott vorgesehenen Fall ansieht, ist eine feste Überzeugung der Kirche. Darüber kann man auch anderer Meinung sein, aber man muss sich deshalb nicht diskriminiert fühlen.
Ist es nicht diskriminierend, wenn Homosexuelle ihre Sexualität nicht ausleben dürfen, wie es der Katechismus gebietet? Wie würden Sie reagieren, wenn Sie betroffen wären?
Ich glaube, mit solchen Fragen begibt man sich in eine Klein-Klein-Diskussion, die das Wesentliche überdeckt.

Das, Herr Innenminister, ööps, na, Friedrich, das ist einfach nur ABSOLUT OBSOLET, und deshalb steht es auch hier in díesem Blog!

(prompt hier verlinkt, Gruß in die Blognachbarschaft)

Das könnte Sie auch interessieren:
http://absolutobsolet.blogspot.com/2011/06/ehec-greift-sprachzentrum.html 
http://absolutobsolet.blogspot.com/2011/05/das-ende-der-nordatlantischen.html

Montag, 19. September 2011

Punktlandung

Liebe Berliner FDP, ich würde mal sagen, das war ne Punktlandung: Wahlziel absolut erreicht!
Aber irgendwie habt ihr da doch noch n Komma vergessen, oder?

oder wie meine Mutter so treffend mailte: "Neuer Name für eine bekannte Partei: fzp, das heißt:fast zwei prozent. hihi"

Mittwoch, 13. Juli 2011

unkommentiert

mal wieder ein Beitrag in der Rubrik "unkommentiert". Und zwar deshalb genau in dieser Rubrik, weil es völlig unnötig ist, die Angelegenheit selber zu kommentieren. Das tun Andere und das machen vor allem die Fakten....

Es geht um den FDP-Europaabgeordneten Dr Gorgos Chatzimarkakis und die Aberkennung seines Doktorgrades durch die Universität Bonn.

Chatzimarkakis schreibt am 28.06.2011 auf seiner Homepage:
"Ich habe dargelegt, dass in allen Fällen die entlehnten Gedankengänge oder Sinnzusammenhänge durch Fußnoten ausgewiesen sind. In acht Fällen fehlt die Quellenangabe aufgrund eines Redaktionsversehens, die genutzten Quellen meiner Dissertation finden sich allesamt im Literaturverzeichnis." 

Die Uni Bonn schreibt in ihrer Pressemitteilung vom 13.07.2011:
"Die Promotionskommission stellte in ihrer Untersuchung außerdem fest, dass mehr als die Hälfte des Textes der Chatzimarkakis-Dissertation aus fremden Federn stammt; so etwas genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, die ja eine selbständig erbrachte wissenschaftliche Leistung sein müsse."

Chatzimarkakis schreibt am  13.07. (nach Bekanntgabe der Entscheidung der Uni) auf seiner Homepage:
"Bei aller Enttäuschung stelle ich aber erleichtert fest, dass die Universität Bonn keine Täuschungsabsicht sieht und ausdrücklich Fußnotenapparat und Literaturverzeichnis als regelgerecht ansieht."
 
Die Uni Bonn schreibt in ihrer Pressemitteilung vom 13.07.2011:
"Der Dekan bedauerte den Plagiatsfall und erklärte: „Wir werden verstärkte Anstrengungen unternehmen, um solche Machenschaften künftig zu verhindern. Einen absoluten Schutz gibt es leider nicht.“"

Der Duden erläutert den Begriff  "Machenschaften" wie folgt:
"sich im Verborgenen abspielende, unlautere Handlung, Unternehmung, mit der sich jemand einen Vorteil zu verschaffen oder einem anderen zu schaden sucht"

Chatzimarkakis schreibt am 28.06.2011 auf seiner Homepage:
"Ich habe dargelegt, dass in allen Fällen die entlehnten Gedankengänge oder Sinnzusammenhänge durch Fußnoten ausgewiesen sind."

Die Uni Bonn schreibt in ihrer Presse-Erklärung:
"Die Prüfer fanden in der Dissertation „Informationeller Globalismus: Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des Elektronischen Geschäftsverkehrs“ in zahlreichen Fällen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet waren. Chatzimarkakis hatte Texte anderer Autoren in seine Doktorarbeit eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht z.B. durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Lediglich am Ende der Passagen nannte er in einer Fußnote die Belegstelle. Das reicht jedoch nicht aus und verletzt die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens. „Eine solche Praxis vermittelt den Eindruck“, so der Dekan der Philosophischen Fakultät, Professor Dr. Günther Schulz, „dass hier Herr Chatzimarkakis spricht, während in Wirklichkeit Texte anderer Autoren reproduziert werden.“"

Chatzimarkakis rechtfertigt seine Zitier-Weise mit dem Stilmittel des Intertextualisierens, das er bei seinem dreimonatigen Forschungsaufenthalt am St. Antony´s College in Oxford Ende 1995 kennen- und schätzen-gelernt hatte.
Werfen wir also einen Blick in das Regelwerk der Uni Oxford:
"Verbatim quotation without clear acknowledgement
Quotations must always be identified as such by the use of either quotation marks or indentation, with adequate citation. It must always be apparent to the reader which parts are your own independent work and where you have drawn on someone else’s ideas and language."
(Übersetzung von mir: Zitate müssen stets als solche gekennzeichnet sein, entweder durch Anführungszeichen oder durch Einrücken. Es muss für den Leser immer erkenntlich und offensichtlich sein, welche Teile Ihre eigene unabhängige Arbeit sind und wann Sie die Ideen und Texte von jemandem anderen verwenden.)

Freitag, 1. Juli 2011

Etwas ist was faul im Staate Dänemarks

Obiges Zitat ist dem kundigen Literaten selbstverständlich aus Shakespeares Hamlet (eigentlich "Die Tragødie von Hamlet, Prinz von Dänemark") bestens bekannt. Die Originalzeile lautet übrigens "Something is rotten in the state of Denmark" und die übersetze ich mal jetzt mit "Etwas ist schäbig am Zustande Dänemarks".
Dicki auf einem Steg in BönnerupStrand
Vergangene Woche waren wir in Dänemark, erst im idyllisch-verschlafenen Bønnerup Strand direkt am Kattegat in Djursland und danach auf der Nordseeinsel Rømø. Wir nahmen klaglos die völlig überteuerten Preise in Dänischen Kronen in Kauf, denn als langjähriger Dänemark-Tourist weiß man, dass der €uro dort nur knapp 80 Cent wert ist. Denn Dänemark ist nah und soooo hyggelig ("gemütlich"), und das war der Sinn des Urlaubs: Entschleunigen.
Um so beschleunigter war der Puls bei einer Meldung in der tagesschau (die man dank Sat-TV auch in kleinsten Ferienhäusern problemlos empfangen kann, die Dänen wissen halt, was sie an den deutschen Touris haben):
Ausländische Straftäter können schon nach der allerersten Tat, die zu einem Gefängnisaufenthalt führt, ausgewiesen werden (solange ihnen im "Heimatland" keine Folter und Mord droht).
Passend dazu: Entgegen des Schengener Abkommens werden nun tatsächlich die europaweit kritisierten Grenzkontrollen wieder eingeführt.
Dänische Rechtfertigung: Man muss sich schützen, wer weiß, was da so alles ins kleine hyggelige Land kommen will.


Dicki auf der Terrasse unseres Häuschens auf Römö
Unsere Reaktion:
Wenn man als Ausländer nur dann willkommen ist, wenn man weder Turban noch Kopftuch trägt, aber bereit ist, die irren Preise im Land zu zahlen, wenn an der Grenze man nur dann nicht kontrolliert wird, weil man ein deutsches Autokennzeichen hat, aber der Südländer neben einem seinen Pass zeigen muss, und wenn tatsächlich die dänische Regierung der Meinung ist, dass man durch solche Maßnahmen sein Land "sauber" halten kann, tja, dann verzichten wir halt in Zukunft auf den ehemals geliebten Dänemark-Urlaub.


Lesetipps:
 http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,774425,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,775075,00.html

Dienstag, 7. Juni 2011

EHEC greift Sprachzentrum an

Ja, ist leider kein Witz und überhaupt nicht lustig...

Die gute Nachricht des Tages: Zapping, die geniale Show, in der unkommentiert die bösesten TV-Pannen des Tages präsentiert werden, ist zurück (und nicht zu verwechseln mit dem ebenso genialen Medienmagazin ZAPP des ndr).. Zwar nur auf Sky und für Abonnenten, aber im Web werden am Wochenende die schönsten Unglücke gezeigt. Hurra!

Wie verbinde ich jetzt EHEC und Zapping?
Indem ich Ihnen stolz und exklusiv den schönsten TV-Patzer in Bezug auf EHEC präsentiere, und zwar ausgerechnet vom neuen Bundesgesundheitsminister Bahr. In der Tagesschau vom vorgestrigen Sonntag, den 5. Juni bewies er einmal mehr die Crux mit der doppelten Verneinung:

Es ist nämlich mitnichten so, dass eine doppelte Verneinung keine Fallgruben birgt.
Angesprochen auf das Kompetenzwirrwarr und die unklaren Zuständigkeiten sagt er wortwörtlich:

(Zitat, kein Plagiat)
"Ich sehe derzeit keinen Anlass daran zu zweifeln, dass die bestehenden Mechanismen und die bestehenden Zuständigkeiten, die wir in Deutschland haben, nicht funktionieren."




Oder anders gesagt:
Er ist sich sicher, dass nix funktioniert.
(Oh ja, und da wird die Wissenschaft noch was draus lernen können...)

Tja, was soll ich dazu sagen außer: Ham wa´s nicht alle schon längst gewusst?

(Der Dicki hat mir übrigens einen guten Tipp gegeben, wie man mit der komplizierten doppelten Verneinung dann doch ganz gut zurechtkommen kann, indem man nämlich die Verneinungen "wegkürzt". Da sie doppelt vorhanden sind heben sie sich gegenseitig auf.
Bahrs Satz könnte also genauso gut heissen:
"Ich sehe derzeit Anlass daran zu zweifeln, dass die bestehenden Mechanismen und die bestehenden Zuständigkeiten, die wir in Deutschland haben, funktionieren.")

Aber wie immer gibt es bei der fdp auch noch ein i-Tüpfelchen, sozusagen die Maraschinokirsche auf der Sahnehaube des verbalen Dünnschiss Durchfalls.
Denn kaum hat ihr Minister mal was Wichtiges zu vermelden, wird dies natürlich auch für die liberale Nachwelt festgehalten, und zwar hier (*Achtung, siehe Update unten) und hier und natürlich stolz wortwörtlich zitiert.

Und nur so für den Fall der Fälle hab ich mal eben einen Screenshot gemacht, um es MEINER Nachwelt zu erhalten (roter Pfeil ist von mir eingefügt):




(und komme gerade aus dem Lachen kaum noch heraus...  Oder sind das schon die ersten Anzeichen von...na, was...  sie wissen schon....)

UPDATE (vom 8. Juni, 15:00):
Auf der Seite www.liberale.de wurde inzwischen im entsprechenden Artikel klammheimlich still und leise das Wörtchen "nicht" vor dem "funktionieren" gelöscht. Nun macht der Satz Sinn...

Samstag, 21. Mai 2011

unkommentiert

Die Gattin des lüsternen IWF-Greises Strauss-Kahn hatte sich ja extra Mühe gemacht, für den Hausarrest ihres treulosen Gatten eine adäquate Bleibe zu finden. Denn selbstverständlich mussten gewisse Bedingungen erfüllt sein, damit der Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet würde und er auf den gewohnten Service nicht verzichten müsste.
Gesucht - gefunden: Das Bristol Plaza, eine Luxus-Appartment-Anlage (Minimum-Mietzeit 30 Tage!)
Weshalb gerade dort?
Na schauen wir mal in den Bereich "Guest Services":

"Daily maid service with fresh towels and quality linens".

Doch leider, oh weh, hat der "willing and gracious staff who always take a personal interest in the well-being of every guest" (Zitat, kein Plagiat) eine deftige Schmerz-Zulage verlangt und aus dem geplanten Zwangs-Urlaub in der Edel-Herberge wurde nix....

Montag, 28. März 2011

Bücher, die die Welt (nicht mehr) braucht

ich kann kaum tippen, so sehr muss ich lachen, daher hier nur der Link zu amazon zum demnächst vielleicht (wahlweise: ganz vielleicht, sehr eventuell, wohl eher kaum) erscheinenden Buch vom Wahlschlappus-Mappus mit dem wunder-wunderschönen Titel

Ein Zukunftsmann, der Klartext spricht


Edit. Ok, nachdem ich nun lang genug gekichert habe, 
hier auch noch die offizielle Ankündigung des Hohenheim
Der "Zukunftsmann" ist übrigens heute von seinem Amt als Chef des CDU-Landesverbandes zurückgetreten. Sein Landtagsmandat will er allerdings behalten.

Samstag, 26. März 2011

bei der Geburt getrennte Zwillinge

neue Rubrik, politisch unkorrekt und wirklich nur so zum Spässchen:


 SPD-Chef Gabriel auf der Anti-AKW-                           Barry Humphries IST Dame Edna Everage
Demo am 26.03.2011 in Berlin
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