Mein Maskottchen ist der Gefahrgutbeauftrage von LEGO. Er sitzt auf meinem Schreibtisch und wacht darüber, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Den Beginn unserer wunderbaren Freundschaft sehen Sie hier (und über die Schwierigkeiten, zueinander zu finden erfahren Sie hier mehr)

Montag, 28. November 2011

in eigener Sache....

... darf ich freudig verkünden, dass mein Blogprojekt des vergangenen Jahres beim diesjährigen On.Line-Medienpreis der ergo direkt  den 2. Platz in der Kategorie "Originäre Internet-Publikationen" erlangte. Die Preisverleihung war am vergangenen Donnerstag im Hugo´s im Hotel Intercontinental Berlin, die rauschende Feier folgte einen Tag später auf dem Bundespresseball.
An dieser Stelle nochmals Dank an Stefan Niggemeier, ohne den dieses Projekt (und damit auch der Preis) niemals zustande gekommen wäre, und - neben allen anderen, die diese Preisverleihung so wundervoll dekadent gestalteten - herzlicher Dank an Dirk Benninghoff vom stern für seine überaus launige Laudatio!

Montag, 21. November 2011

Lieber tagesspiegel, ....

(Oh mein Gott, klingt die Überschrift wie "Post von Wagner"? Ja, sie klingt so! Daher:

Also mal Klartext, tagesspiegel!  (schon besser....)

Ein Bundesliga-Schiedsrichter versucht, sich das Leben zu nehmen. Kurz vor einem Erstliga-Spiel, dem er hätte vorstehen sollen. Das ist schlimm, das ist tragisch, das ist aber auch eine Meldung. Natürlich wird darüber berichtet. Ihr macht dies am Samstag ausführlich, wie andere Medien auch, verwendet aber die seltsam verkopfte Formulierung " Der Tagesspiegel verzichtet mit Blick auf den Kodex des Presserates, der bei Selbsttötungen wegen der Nachahmungsgefahr eine zurückhaltende Berichterstattung insbesondere bei der „Schilderung näherer Begleitumstände“ fordert, darauf, diese zu verbreiten." 
Dies lädt nicht nur zum Spekulieren ein, sondern fordert geradezu dazu auf.
Aber wird man damit auch dem Informationsbedürfnis der Leser gerecht?
Nein, und nun steht man vor einem Dilemma: Wie will man die "näheren Begleitumstände" schildern, ohne sie selber zu schildern? 
Ganz einfach, indem man plump nacherzählt, was andere sagen. Und schon geht´s los:

Zitate, kein Plagiate aus dem tagesspiegel:
Laut dem Fernsehsender "Sky" wurde Rafati mit aufgeschnittenen Pulsadern aufgefunden. Der Fernsehsender "n-tv" berichtet zudem, dass Rafati wiederbelebt wurde. 

Theo Zwanziger (Präsident Deutscher Fußball-Bund): "Der Gesundheitszustand von Babak Rafati ist stabil. Ich kann sagen, dass er in der Badewanne lag und es viel Blut zu sehen gab.

Aber das reicht natürlich nicht, denn nun beginnt die Phase der Spekulation und Interpretation, und da darf der tagesspiegel natürlich nicht hintenanstehen. Deshalb folgen Artikel mit der Überschrift  
In diesem Artikel wird eifrig spekuliert, über die Zuschauer auf den Rängen im Stadion und vor dem Fernsehern, den Druck und die Kritik (in der der Schiedsrichter ganz offenbar stand), und ob es nicht vielleicht auch noch Gründe ganz abseits des Fussballs geben könne. Und - ups - man ertappt sich beim Mitspielen auf niedrigstem BILD-Niveau und schiebt verstohlen einen Satz zwei  Sätze rein, der die an Verlogenheit kaum zu überbieten ist:
Das Wichtigste ist, dass ein Mensch, der möglicherweise seelisch schwer verletzt ist und der sich selbst körperlich schwer verletzt hat, wieder gesund wird und in ein lebenswertes Leben findet. Dafür ist es wichtig, dass Babak Rafati auch eine Privatsphäre für sich beanspruchen kann. 

Ja halloooo????  Wenn die Privatsphäre anscheinend so wichtig ist, dann lasst doch einfach die Berichterstattung sein.

Freitag, 18. November 2011

absolut obsolet

Ich muss oft nicht lange suchen, um Themen zu finden, die dem Namen dieses Blogs wahrlich alle Ehre machen, Aber selten wurde es mir so dermaßen einfach gemacht wie bei dem allerneuesten (und flugs wieder gelöschten) Image-Films der Bundeswehr auf dem eigenen YouTube-Kanal. Aber sehen Sie selbst:

video 

Ich stelle einfach mal einen recht willkürlich ausgewählten Trailer für die neueste Version des Ballerspiels "Call of Duty 3: Modern Warfare" dazu, damit man weiss, woran sich die Macher dieses Machwerks (jaja, ich weiss, doppelt gemoppelt wird´s nicht besser) offensichtlich orientiert haben:

video 

Ich gebe zu, ich hatte ursprünglich wilde Pläne, den Spot der Bundeswehr mit dem Sound des Trailers oder umgekehrt zu unterlegen, aber eigentlich habe ich überhaupt keine Lust, mich damit wie auch immer kreativ zu beschäftigen, zudem es auch nicht notwendig ist, denn der Bundeswehr-Spot spricht auch so für sich.

ABER:
Ohne dass ich auch nur im Entferntesten ein Verfechter der Reinhaltung von nationalen Symbolen bin drängt sich mir doch die Frage auf, wie man auf die Idee kommen kann, die deutsche Nationalhymne als wummernder Techno Rock-Sound stückweise den Bildern von explodierenden Panzern zu unterlegen.
Was ist die Nationalhymne?

Wikipedia: (Zitat, kein Plagiat)
"Die Nationalhymne ist das Lied oder Musikstück (Hymne) eines Staates, mit dem er sich zu besonderen Anlässen präsentiert. Diese Staatshymne (bei Bundesstaaten auch Bundeshymne genannt) wird beispielsweise bei Staatsempfängen, bei internationalen Sportereignissen oder bei besonderen staatlichen Ereignissen gespielt."
Duden: (Zitat, kein Plagiat)
Lied, das als Ausdruck des Nationalbewusstseins bei feierlichen Anlässen gesungen oder gespielt wird

Nun ja, was bleibt? Das Video wurde fix wie nix gelöscht (zumindest auf dem offiziellen YouTube-Kanal), aber da das Internet NIE vergisst sorgt auch mein kleines Blog dafür, dass - zumindest bis die Panzer vor meiner Tür stehen - man sich weiterhin aufregen kann/darf/muss über die unfassbar blöde Art und Weise, wie die Bundeswehr angesichts schwindender freiwilliger Rekruten ihr "Image" aufpolieren will. Oder will man durch die Aufmachung, die Optik und die schnellen Schnitte plus hämmernder Musikuntermalung vielleicht exakt die Klientel ansprechen, die doch ansonsten als die durch die gewaltverherrlichenden Ego-Shooter gefährdeten Jugendlichen  angesehen werden?

aus der Presse:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798662,00.html
http://www.morgenpost.de/politik/article1830899/Regierung-entfernt-umstrittenes-Bundeswehr-Video.html
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:nach-kritik-video-der-bundeswehr-wird-rohrkrepierer/60130879.html
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1234027


Montag, 14. November 2011

kleines Ratespiel

da ich momentan so beschäftigt bin, hier nur ein kleines Ratespiel:
Welcher der unten stehenden Screenshots stammt aus dem Vorspann zum ARD-Talk "Günther Jauch" und welcher stammt aus dem Vorspann von "Berlin direkt" (ZDF) ? Auflösung gibts unten....



Auflösung: Das grünstichige obere stammt aus "Jauch", das untere bläuliche aus "Berlin Direkt"

Mittwoch, 2. November 2011

wenn die Ex zuschlägt....

... OK, ich gebe gerne zu, der Post-Titel ist sowohl frei erfunden als auch reisserisch, aber da wir uns in die Niederungen der Yellow-Press-Geschichten begeben müssen ist er vielleicht doch ganz passend gewählt.

Was ist geschehen?

Barbara Qinze hat sich getrennt.
Barbara WER?

Barbara Quinze, geschiedene Becker, geborene Feltus, oder einfach: Babs.

Noah, ihr ältester Sohn, fand das anscheinend offensichtlich ziemlich OK:

und ihr Ex-Mann, das Bobbele, offensichtlich sehr witzig:


was wiederum den Sohnemann veranlasste, noch einen drauf zu legen:
(freie Übersetzung von mir: "Schon Scheisse, wenn man klein und kein Deutscher ist, haha")

Doch ich vermute jetzt einfach mal, dass Bobbele ganz tüchtig Ärger mit der Babs bekam, denn kurze Zeit später twitterte er :
 
nur um dann kurze Zeit später zerknischt noch hinterher zu schieben:


Wie, liebes Bobbele, sollte man denn nun dein "hahaha" eigentlich verstehen?
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